MedienPartnerschaften
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[edit] Medienpartnerschaften
Medienpartnerschaften werden in der PR h�ufig als Geheimwaffe gesehen, um f�r eigene Themen Zugang zu Medien zu erhalten. Medienpartnerschaften unterscheiden sich jedoch von klassischer Pressearbeit.
Eine Arbeitsdefinition.
Medienpartnerschaften sind explizit vereinbarte Kooperationen zwischen einem journalistischen Medium und der PR-Stelle einer Organisation. Gegenstand von Medienpartnerschaften k�nnen beispielsweise die Zulieferung von Inhalten durch die PR sein (z.B. Ergebnisse von Studien), deren Ver�ffentlichung im Vorfeld vom kooperierenden Medium zugesagt wird. Auch gemeinsame Kampagnen oder Events sind h�ufig Gegenstand von Medienpartnerschaften.
Medienpartnerschaften basieren auf exklusiven Vereinbarungen; das bedeutet, dass sich die PR-Stelle im Gegensatz zur sonst �blichen PR-Praxis der Gleichbehandlung von Medien auf die Zusammenarbeit mit einem Medium konzentriert. Durch diese Exklusivit�t entsteht dem Medium gegen�ber seinen Wettbewerbern ein Vorteil. Aus PR-Sicht gew�hrleistet die Medienpartnerschaft eine sichere M�glichkeit, �ber das Partnermedium eigene Interessen in das Mediensystem zu schleusen. Die Ziele von Medienpartnerschaften sind h�ufig im weitesten Sinne am Gemeinwohl ausgerichtet. Dies gilt beispielsweise f�r Spendenaufrufe oder Aufkl�rungskampagnen.
�hnlich wie beim Sponsoring wollen Medienpartner h�ufig vom Markenimage des Partners profitieren. Hierzu geh�rt oft die Nutzung der Partnerschaft f�r die eigene Kommunikation.
Risiko von Medienpartnerschaften ist aus gesellschaftlicher Sicht die Verwischung der Grenzen zwischen Journalismus und PR. Aus Sicht des Mediums besteht die Gefahr, Unabh�ngigkeit in der Berichterstattung und Glaubw�rdigkeit bei den Mediennutzern zu verlieren. Aus Sicht der PR besteht vor allem eine Gefahr f�r die Zusammenarbeit mit anderen Medien.






